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Im Winzerkeller

Wir waren unterwegs um für unsere Gäste die neusten Weine und die leckersten Trends aufzuspüren! Es ist wie Philosophie, wenn es um guten Wein geht. Im Gesprächen mit Winzern die Zeit vergessen und sich ganz dem Genuss hingeben…. Dann ist es perfekt! Jens Reppert, der bei uns für den Genuss zuständig ist hat sich gemeinsam mit Linus Riffel, einem Servicemitarbeiter, auf die Suche begeben. Auf die Suche nach Geschmack und Extraklasse. Linus kam vor einiger Zeit auf Jens zu und bekundete, dass sein Interesse an Wein geweckt wurde, durch die ein oder andere Verkostung im Hotel. Natürlich werden unsere Mitarbeiter regelmäßig zum Thema Wein geschult und informiert. Selbstverständlich wird auch probieren- frei nach dem Motto: "Probieren geht über Studieren"!

Aber Sie wissen es ja selbst, man kann oft viel und lange erzählen, aber sich etwas anzuschauen und vor Ort zu sein ersetzt jede Schulung. Und so hat sich Jens überlegt wie man unserem Team die Möglichkeit bieten kann Weine besser zu verstehen. Und so wurden Termine für Besichtigungen und Verkostungen vereinbart. Unsere Winzer haben sich über diese Anfrage sehr gefreut. Denn ist es nicht nur für unsere Mitarbeiter schön zu sehen, wo und wie der Wein schlussendlich in die Flasche gelangt, sondern auch für uns selbst. Jens steht im freundschaftlichem Kontakt zu den meisten unserer Winzer und nutzt jede Gelegenheit um ein bisschen zu fachsimpeln und Neues zu erfahren (Lesen Sie hierzu unseren ersten Weinblog!).

>>Wir haben uns eine Menge Weingüter entlang der Badischen Weinstrasse, haben uns in Kellern umgesehen, aus Flaschen und Fässern gekostet und viele nette Gespräche geführt. 

Zum Auftakt besuchten wir das Markgräflerland südlich von Freiburg. Station machten wir hier im Weinhaus Pfaffenweiler, Weingut Lämmlin-Schindler Mauchen, Weingut Blankenhorn Schliengen. Im Vertrauen kann ich es ja sagen: es war lecker!

In den nächsten Wochen ging es an den Kaiserstuhl, wo die meisten unserer Weine beheimatet sind. So waren wir im Weingut Abril Bischoffingen, Weingut Salwey Oberrottweil, Weingut Franz Keller Oberbergen, Weingut Konstanzer Ihringen, Weingut Johner Bischoffingen, Weingut Dr. Heger Ihringen.

 Auch an den Tuniberg, der kleinere, aber ältere Bruder vom Kaiserstuhl zum Weingut Landmann, hat uns diese Reise geführt.  So viele wundervolle Weingüter gibt es bei uns in der Region und doch haben wir es nicht zu allen geschafft aber zu diesen wollten wir dann doch noch unbedingt:

zur Villa Heyenburg in der Ortenau nördlich von Freiburg bei Baden-Baden,  Kappelrodeck. Hex vom Dasenstein und zum Weingut Kopp nach Sinzheim. Nach Malterdingen ins Breisgau nördlich von Freiburg zum Weingut Huber. Und zur Brennerei Böttchehof in Schallstadt 5 Minuten südlich von Freiburg.

13 Winzer und ein Brenner, von winzig bis ganz groß, von knapp 20 Hektar bis 180 Hektar

Das ist gar nicht Ohne! Und was auffällt, jeder hat nur gute Jahrgänge, obwohl es bei den anderen Winzern schwierig war, „aber bei uns ist es doch sehr gut raus gekommen!“

Das muss man dann eben probieren. Wichtig ist hierbei Farbe, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Was sich auch lohnt bei einer Verkostung zweimal zu probieren, da sich einige Weine erst entfalten müssen.

Wir durften einige Weine vom Fass probieren. Das war für uns zwar als Weinkenner interessant, wir sind aber eben keine Winzer. Der ungefilterte Wein mit der Hefe schmeckt eben doch ganz anders. Gerbstoffe und Hefe lassen eben nur den Winzer wissen wie er den Wein gestalten kann. Der fertige Wein im direkten Vergleich zum Fass bietet da schon mehr Aufschluss um zu erkennen welche Kunst beherrscht werden muss um gute Weine herzustellen. Durch einige Spaziergänge in den Rebanlagen, konnten wir schnell erkennen, welche Eigenschaften die Böden in den verschiedenen Gebieten haben. Der Boden ist die Grundlage der Weine und man kann sie auch herausschmecken, wenn man sich damit beschäftigt.

Welche Weine sind uns besonders gut in Erinnerung geblieben?

Für Linus ist die Sache ganz eindeutig: „ganz klar, die Weine die wir mitgenommen haben“

So sind über 20 neue Weine in unseren Keller gewandert. Die meisten sind schon im Angebot und werden gut angenommen, von Rot über Rosé bis Weiß ist alles dabei. Spätburgunder, Merlot, Cabernet, Weißburgunder, Grauburgunder und Chardonnay sind für gut bis sehr gut befunden worden.

So hat mich zum Beispiel bei dieser Weintour das Weingut Kopp mit seinem Spätburgunder Sommerhalde vollkommen umgehauen, WOW!! Es gibt nur ein Problem für das Abendessen im Restaurant. Der Wein braucht einfach Zeit, nach 4-5 Stunden ist er erst auf seinem Höhepunkt oder in der Nähe davon. Da er zu Beginn sehr verschlossen ist, sowohl in der Nase als auch im Geschmack, aber wenn Luft bekommt kann er das ganze Bukett entfalten, Frucht, Holz, Gerbstoff. Am Gaumen überzeugt er durch eine unglaubliche Tiefe und Komplexität, gepaart mit den Fruchtaromen und Tannin, welches aber immer milder wird. Von daher geben Sie uns vorher Bescheid, dann öffnen wir ihn bereits am Nachmittag.

Ebenso überzeugend fand ich den Chardonnay vom Weingut Konstanzer. Nach 20 Minuten ist er schon voll da. Nicht überladen von Frucht und Barrique. Er ist eher filigran, zugänglich und zu gleich vielseitig. So kann ich mir solo, wie auch als Essensbegleiter vorstellen. So hat sich im Weißweinbereich mein Favorit aus dem letzten Blog vom 11. März bestätigt. Sogar das schwedische Königshaus hat ihn sich zum Geburtstag bestellt.

Es ist klar, dass auch Favoriten wechseln, und je nach Situation würde ich auch anderen Weinen den Vorzug geben. So war vor einigen Jahren ein wuchtiger Grauburgunder RS vom Weingut Salwey mein Favorit.
Heute sind die Weine schlanker und filigran geworden und der Grauburgunder RS 2014 zeigt hier einfach was er kann. Nicht nur überzeugend durch den vollen Körper. Es ist die neue Stilistik die Konrad Salwey zum Winzer des Jahres 2017 ausgezeichnet hat.

Was ich an dieser Stelle noch erwähnen muss, ist dass Sie sich für eine Weinberatung auch gerne an Linus wenden können. Mit seinen 20 Jahre ist er jung, aber durch seine Leidenschaft für Wein, die Erfahrung mit ganz unterschiedlichen Rebsorten und viel Theorie kann er sein Wissen anwenden und sie gut beraten.

Zudem besuchen wir (Jens Reppert & Linus Riffel)  gerade eine Fortbildung:

VHS-Lehrgang mit Diplom „Naturpark - Gastgeber - Weinspezial“ und Zertifikat „Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ (DWI). In Kooperation mit dem Naturpark Südschwarzwald und der Schwarzwald Tourismus GmbH.


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